Auf der Terrasse der KulturtenneBannerbild
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Geschichte & Entwicklung

Von Marburg und Zürich über Tübingen, Berlin, Karlsruhe und Basel ins Wendland – völlig klar. Das sind einige der Stationen von Ursula Günthert, die 1999 die heutige Kulturtenne gekauft und dann kreativ belebt hat. Die promovierte Mikrobiologin lernte über Freunde das Wendland kennen und lieben, was sie dazu brachte, selbst in den wilden Teil Niedersachsens zu ziehen. 

 

Insgesamt zehn Jahre dauerten die Umbau- und Renovierungsarbeiten des über 100 Jahre alte Fachwerkhauses. Nach den ein oder anderen Überraschungen im Bau, sei es durch vergessene Rohre oder Messfehler, konnte Ursula eine Wohnung im ersten Geschoss ihr Zuhause nennen. Aber da war ja noch die große Tenne mit ihren angrenzenden Räumen im Erdgeschoss, die ebenfalls als Wohnung gedacht waren. Zum damaligen Zeitpunkt ließ sich aber kein Mieter dafür begeistern. So wollte es der Zufall, die Inspiration von Freunden und Ursulas Kontakte in die Kunstszene, dass aus der einst angedachten Wohnung ein künstlerischer Salon mit Gastronomie wurde.

 

Damit das Angebot möglichst niederschwellig auch für die Einheimischen funktionierte, gründete Ursula zusammen mit 16 weiteren Interessierten aus der Umgebung den Verein Kulturtenne Damnatz e.V.. Rund ein Jahr später, Ende Februar 2011, fand dann die erste Veranstaltung statt – wenige Wochen nachdem Ursula mit einer ganzen Horde Umzugskisten aus Basel in Damnatz angekommen war. „Film ohne Titel“, ein 1947 in Damnatz  gedrehter Flüchtlingsfilm, machte damals den Auftakt. Selbst bei dieser ersten Veranstaltung gab es schon mit Steckrübeneintopf mit Gallowayfleisch etwas Themenbezogenes aus der Region für den Genuss. Und natürlich schwingt die Hausherrin selbst den Kochlöffel, das lässt sie sich bis heute nicht nehmen. Denn genau das ist das Konzept der Kulturtenne: Kunst mit Genuss.  

Über zehn Jahre später konnten die Gäste weit über 1000 verschiedene Gerichte genießen und inzwischen finden jährlich 30 bis 35 Veranstaltungen statt, inklusive regelmäßig wechselnder Ausstellungen. 
 

 

Verantwortliche bei der baulichen Neugestaltung: